Ein Nachmittag im Wildpark Schwarze Berge

Im Wildpark Schwarze Berge hast du die Möglichkeit, zahlreiche heimische Tierarten hautnah zu erleben. Das könntest du zwar (meistens) auch im Wald um die Ecke, verbunden jedoch mit einer Menge Geduld und viel mehr Zeit.

„Eigentlich“ finde ich das Einsperren von Tieren, die normalerweise in Freiheit leben und in ihrem Freiheitsdrang durch Zäune eingeschränkt werden, ziemlich daneben. Jedoch ist mir klar, dass dies mitunter die einfachste Art und Weise ist anderen Menschen klarzumachen, wie schön und wichtig und schützenswert diese Tiere sind.

Letztes Wochenende habe ich Luchs, Wildschwein, Eule, Reh & Co. im Wildpark Schwarze Berge aus der Nähe betrachtet. Und vielleicht begeistern sie auch dich so sehr, dass du mithilfst, ihren natürlichen Lebensraum zu schützen und zu erhalten.

Im Wildpark Schwarze Berge werden jedoch auch kranke oder verletzte Tiere gepflegt, sie dürfen dort behütet weiterleben.

Tiere im Wildpark Schwarze Berge

Auf all die zahlreichen Tiere und Tierarten, die du dort sehen kannst, möchte ich gar nicht im Detail eingehen. Eine aktuelle Übersicht findest du auf dieser Seite: Tiere im Wildpark Schwarze Berge.

Unerwartet beeindruckt war ich vom Uhu. Was für ein schöner, was für ein stolzer und gewaltiger Vogel.

Luchs

Im Harz war ich bereits einige Tage wandernd unterwegs, jedoch sah ich weder Luchs noch Wildkatze. Zwar hatte ich das nicht wirklich erwartet, ein kleines bisschen Hoffnung auf eine Sichtung schwang jedoch bei den Wanderungen mit.

Zwei Luchse mit Nachwuchs konnte ich nun im Wildpark Schwarze Berge sehen. Zwar hoffe ich nach wie vor, sie einmal in einem Wald aufspüren zu können, doch bereits diese „eingesperrten“ (in einem recht großen Gehege) Luchse zu sehen war eine große Freude.

Luchs schläft im Wildpark Schwarze Berge (c Hubert Hell)

Wildschweine

Süß sind sie ja schon, die kleinen Frischlinge. Und die Bachen, solange sie mit Futter beschäftigt und nicht im Frischlinge-Beschützungsmodus sind, sehen gar nicht so bedrohlich aus. Vor allem, wenn ein Zaun zwischen ihnen und mir ist.

Dann kam der Keiler um die Ecke und erneut dachte ich mir: Dem möchte ich nicht im Wald begegnen. Zumindest nicht Auge in Auge auf zehn Meter Entfernung, trotz meines Wissens, wie ich mich bei einer Begegnung mit einem Wildschwein verhalten sollte.

Frischling aus der Nähe (c Hubert Hell)
Keiler auf Futtersuche (c Hubert Hell)

Damwild

Neben dem Streichelgehege mit Ziegen ist eines der Highlights für Kinder die Möglichkeit, Damwild im Freigehege zu füttern und zu streicheln. Mit etwas Geduld (und vor allem Ruhe) frisst dir das Damwild das Wildtierfutter aus der Hand.

Damwild füttern im Wildpark Scharze Berge (c Hubert Hell)

Kurzweiliger Nachmittag im Wildpark Schwarze Berge

Für den aus meiner Sicht nach wie vor recht moderaten Eintrittspreis kannst du einige entspannte und entspannende Stunden in der Nähe von Wildtieren verbringen. Wohnst du in der Nähe, so wird sich vermutlich sogar eine Jahreskarte lohnen.

Klar wäre es mir lieber, diese Tiere gesund und in kompletter Freiheit zu sehen. Gleichzeitig ist mir klar, dass der Mensch hauptsächlich das liebt und schützt, was er kennt. Und wenn diese Art von (großzügigen) Gehegen dazu beitragen, Tiere und deren Lebensraum grundsätzlich schützen zu können, so soll mir das Recht sein.

Kennst du den Wildpark Schwarze Berge, und/oder einen anderen Wildpark? Was hältst du von Wildparks?

Ich bin auf deinen Kommentar gespannt!

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